Die Insel
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Die Insel Lanzarote |
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Am ersten September des Jahres 1730 riss in der Ebene von Timanfaya die Erde auf. Was nun folgte waren die heftigsten und längsten Vulkanausbrüche in der Geschichte der enschheit. Bis zum Jahre 1736 spuckte die Erde Feuer und Asche und veränderte das Gesicht Lanzarotes vollkommen. Wo einstmals blühende Landschaften waren entstand eine Landschaft aus Stein und erkalteter Lava, die die wiederkehrenden Menschen prägte. |
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Die Insel wurde von den vereinten Nationen zum Biosphärenschutz-Reservat für Wissenschaft, Bildung und Kultur erklärt. Lanzarote verfügt über eines der repräsentativsten und wichtigsten Naturschutzgebiete der Ökosysteme der Welt. Die ausgeprägte Schönheit und die natürliche Anziehungskraft von Lanzarote sind Spiegelung des harmonischen Zusammenspiels zwischen zwei Bausteinen: Mensch und Natur. |
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Lanzarote wurde als erste der kanarischen Inseln kolonisiert. Auf ihr siedelten sich zum ersten Mal europäische Seefahrer an, in ihrem Versuch auf das gesamte Archipel einzudringen. Im Jahre 1402 wurde Lanzarote von Jean de Bethencourt im Namen der kastilischen Krone erobert. Der Name der Insel jedoch stammt von dem in Genua geborenen Lanceloto Malacetto, der Mitte des 15. Jahrhunderts auf der Insel landete. Er wurde von englischen, französischen und spanischen Seefahrern und Handelsflotten abgelöst, die damals die Inselgruppe unter dem Namen “Glückliche Inseln” Islas Afortunadas, kannten. |
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Im Norden befindet sich der zauberhafte Ort Haria, der über ein ganz besonderes Mikroklima verfügt, welches diesen Teil in den günstigsten der Insel verwandelt. Ebenfalls unter dem Namen ” Tal der tausend Palmen” bekannt, bietet Haria dem Besucher eine regelrechte Naturexplosion. Hunderte der eindrucksvollsten Palmen verbreiten sich über das gesamte Tal, in Begleitung zahlreicher und schönster tropischer Pflanzenarten. Die Gemeinde Haria vereint beeindruckende natürliche Anziehungspunkte, wie den Aussichtspunkt “Mirador del Rio” mit einem herrlichen Ausblick; einem der schönsten der gesamten Inselgruppe, oder die “Cuevas de los Verdes” & ” Jameos del Agua” zwei riesige Höhlen, die sich in einem langen Lavatunnel befinden, in dem die Natur eine phantastische Welt im Schoß der Erde erschuf. |
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Der “Rofe oder Picon” , mit anderen Worte die Vulkanasche, sorgt auf Lanzarote dafür, daß sich die darunter befindliche Erde feucht hält. Die wiederholten und andauernden Vulkanausbrüche, die das Gebiet um Tinajo über lange Zeit zerstörten, erweckten einen tiefen, religiösen Glauben zur heiligen “Jungfrau der Vulkane”, auch Jungfrau der Schmerzen genannt. Zu ihren Ehren wurde die kleine Kapelle der ” Virgen de los Dolores” gebaut, wo an jedem 15. September ein großes Ehrenfest stattfindet, an dem tausende von Pilgern aus allen Ecken der Insel teilnehmen, um so ihrer Dankbarkeit und Verehrung Ausdruck zu |
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Im Süden der Insel erstreckt sich Yaiza, zusammen mit Tinajo über den größten Teil des Nationalparks “Timanfaya ” oder auch Montanas del Fuego (Feuerberge) genannt. Ein durch Feuer und Lava gestaltetes Gebiet, das den Eindruck eines anderen Planeten erweckt. Der Ort Yaiza ist einer der best erhaltenen der gesamten Inselgruppe. Die Straßen und Häuser werden liebevoll gepflegt und sind mit Gärten geschmückt, die ein reiches Blumen- und Planzenangebot aufweisen. Neben großen farblichen Kontrasten, wie Rot, Gelb und Schwarz der Erde, faszinieren den Besucher die “” El Golfo”, Hervideros “, eine brodelnde Felsküste, Überreste eines smaragtgrünen Kratersee`s und nicht zu vergessen die unwiderstehliche Anziehungskraft von Playa Blanca (dem Saint Tropez der Kanaren). Oder die berühmten, natürlichen Badestrände von Papagayo, die sich, völlig der Natur überlassen durch große und kleine Buchten auszeichnen. |
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Auf Lanzarote leben Kunst und Natur zusammen.
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